Freitag, 9. März 2018

Schwedische Kanelbullar

 
Als ich vor gut vier Wochen in Stockholm war, habe ich mir geschworen, mein schwedisches Lieblingsgebäck so gut wie möglich nachbacken zu wollen. Gar nicht so leicht, aber ich muss wirklich sagen, dass ich es perfekt hingekriegt habe.
Noch warm aus dem Ofen, mit schöner Kruste und dem fluffigsten Hefeteig ever. Und durch die schwedische 'Knottechnik' bleibt das Innere so richtig saftig, herrlich sag ich euch.
Selbstverständlich werden die ersten zwei Kanelbullar sofort weggeputzt, der Rest wird dann eingefroren, damit ich mir das schwedische Lebensgefühl ganz einfach und wann immer ich will aus dem Tiefkühler holen kann. Ganz schön schlau die Franzi, gell?

Freitag, 26. Januar 2018

Vanille-Rosendonuts

 
Meine Lieben, diese Donuts, Küchlein, oder wie auch immer man diese hübschen kleinen Dinger nennen mag, sind wohl etwas vom schönsten und leckersten, was ich je gebacken habe. Ich bin selbst ganz verzaubert von den filigranen Rosenblättern und dem himmlischen Duft nach Vanille und Rose. Während sogar mir das graue Wetter langsam aber sicher aufs Gemüt schlägt, sind diese Donuts genau das richtige um mich so langsam aber sicher auf wetter-freundlichere Tage einzustimmen. Aber keine Angst, die Donuts enthalten nur ganz wenig Rosenwasser, es ist also nicht so, als würde man direkt in eine Rose beissen. Es ist mehr eine Ahnung, eine Erinnerung an den Frühling.
Für nächste Woche habe ich übrigens noch etwas ganz tolles geplant. Aber es bleibt bis zum Freitag noch eine Überraschung. Denn ich habe einen Kurztrip für meine Mutter geplant. Sie weiss nur, dass wir fliegen, hat aber keine Ahnung wohin es geht. Und ich habe mir vorgenommen es ihr auch erst am Flughafen zu sagen, wenn wir vor der grossen Abflugtafel stehen. Ihr seht, ich mache es ihr nicht einfach. Aber auch ich halte die Spannung schon jetzt fast nicht mehr aus und hoffe, dass ich mich nicht doch noch im letzten Moment verplappere. Wünscht mir also Glück und selbstverständlich nehme ich euch dann auf meinen Insta Stories mit auf unseren Mama-Tochter-Trip!
 

Dienstag, 16. Januar 2018

Lauchquiche

 
Es gibt für mich kaum es köstlicheres Gemüse als Lauch. Er ist so voller Aroma und schreit förmlich nach gemütlichen Winterabenden, wenn draussen der Schnee um die Häuser weht.
Wenn mein Vater Lauch zubereitet, verwendet er meistens frischen Chili aus der Türkei und viel Sahne. Dazu dünstet er Fisch und zusammen hat man dann ein perfektes Gericht. So einfach, aber so gut. Und eine Lauchquiche, ein Gedicht. Es fängt schon in der Pfanne an, wenn ich den Lauch zusammen mit den Zwiebeln auf mittlerer Stufe 30 Minuten lang andünste. Der Lauch fällt langsam in sich zusammen und karamellisiert am Ende noch leicht. Und wenn die leckere Sahne-Eimasse dann im Ofen langsam zu stocken beginnt und der Duft die ganze Wohnung erfüllt. Einfach nur herrlich! 
 

Dienstag, 2. Januar 2018

New Year Schokoladentörtchen mit Schattenmorellen

 
Meine Lieben, willkommen im 2018! Für mich heisst das, wieder ein kleines Fazit zu ziehen. Ein Jahr Revue zu passieren ist für mich relativ schwierig, hat aber auch eine reinigende Wirkung.
2017 war für mich ein Jahr der grossen Veränderungen. Ich bin umgezogen, habe die Wohnung meiner Träume bezogen, meinen Job gewechselt und bin viel gereist. Beruflich durfte ich zuerst nach Singapur und danach China bereisen. Unglaubliche Reiseziele, welche ich auch dieses Jahr wieder besuchen werde. Im Oktober stand dann meine Geburtstagsreise nach Kopenhagen an. Eine wunderschöne Stadt, wo ich bestimmt nicht das letzte Mal war.
Mein Jahr war auf jeden Fall geprägt von schönen und auch einigen dunklen Momenten, mit denen ich trotz meines positiven Wesens öfters mal zu kämpfen habe.
Vorsätze für das neue Jahr habe ich nicht. Aber selbstverständlich habe ich mir einige ganz persönliche Ziele gesetzt. Und das hat tatsächlich auch mit meinem Blog zu tun. Ich habe gemerkt, dass ich mir oft viel zu viel Druck mache hier regelmässig neue Rezepte zu posten und auf Instagram sozusagen omnipräsent zu sein. Ich habe gemerkt, dass ich auf jeden Fall nicht alleine bin mit diesem Problem. Es gibt viele Blogger da draussen, welche fast täglich neuen Content liefern, und dazu bin ich momentan einfach nicht in der Lage. Ich habe einen wirklich tollen Job, der mich aber auch ganz schön auspowert und ich hoffe einfach, dass ihr Verständnis dafür habt und versteht, dass es hier auf dem Blog auch mal längere Pausen gibt.
Und zuletzt möchte ich euch allen ganz herzlich danken. Ohne euch, meine lieben Leser und Leserinnen, würde mein Blog nur halb soviel Spass machen. Es macht mir so unglaublich viel Freude meine Rezepte mit euch zu teilen und Feedback von euch zu erhalten. Ich freue mich auf ein wunderbares 2018 mit euch!
 

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Mousse au chocolat Törtchen für den Silvesterabend

 
Da ich momentan noch Urlaub habe, befinde ich mich wie bestimmt viele von euch auch in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr wie in einer Parallelwelt. Ich frage mich bestimmt fünf Mal am Tag, welchen Wochentag wir überhaupt haben. Es ist zwar immer ein bisschen merkwürdig, aber ich geniesse diese Zeit, in welcher einfach alles ein bisschen anders ist als sonst.
Gestern haben wir noch den Geburtstag meiner Mutter gefeiert und morgen fahren wir zusammen nach Bern für eine Kunstausstellung. Ihr seht, nur zu Hause sitzen geht auch in dieser Zeit nicht, aber es ist wirklich schön alles ein bisschen langsamer angehen zu lassen. Ich habe in den letzten Tagen massenhaft Filme angeschaut, von 'Kevin allein zu Hause', über 'Während du schliefst' bis zu 'Der Hobbit' war wirklich alles dabei. 
Und jetzt steht auch schon fast Silvester vor der Tür. Nicht wirklich mein liebster Tag im Jahr, aber man kann den Tag ja mit Wein und gutem Essen versüssen. Für das Dessert hätte ich auf jeden Fall schon einmal einen guten Vorschlag für euch. Ein Mousse au chocolat ist ja immer eine gute Idee, und für Silvester darf es auch schon mal eine etwas hübschere Variante sein: in kleine Mürbeteigförmchen gefüllt und dekoriert mit allerlei hübschen essbaren Sachen. Wer das nicht mag, kann die Förmchen natürlich auch weglassen und das Mousse pur geniessen. Ich sage euch, es lohnt sich. Das Dessert ist ein Träumchen und unglaublich lecker.